Kundenpflege, so sagen Marketingstrategen, ist gerade dann besonders wichtig, wenn die Geschäftslage schwieriger wird und die Aufträge nicht mehr von allein hereinschneien. Liegt es also an der Finanzmarktkrise, wenn Banken in der City of London ihre Kunden zunehmend häufiger in Lap-Dancing-Lokale einladen? Dass der Besuch von Stripklubs in der City zunehmend als normal betrachtet wird und verbreitet ist, sagte dieser Tage jedenfalls die britische Fawcett Society, eine Gruppierung, die sich für die Gleichstellung von Mann und Frau einsetzt. Sie hat zu diesem Thema eine Umfrage mit 500 anonymen Interviews durchgeführt und fordert nun, dass die Stripklubs nicht mehr wie bisher wie Pubs lizenziert werden, sondern in die gleiche Kategorie kommen wie Sexshops. Damit würde die Standortwahl eingeschränkt.
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