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Dienstag, den 07. September 2010 um 09:32 Uhr

Interview mit Laureen Pink

Geschrieben von Atanvarne
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Wir hatten die Gelegenheit am Wochenende Laureen Pink am Rande einer Amatuerfilmparty zu interviewen:Intimfreunde-Team: Es wird kaum dein Kindheitstraum Privatmodell und Pornodarstellerin zu werden gewesen sein. Wie kam es dazu das du in diesem Business arbeitest ?
Laureen Pink: Nein, vorgestellt habe ich mir das sicher nicht – ich war eher ein absoluter Spätzünder. Das ist ja auch normal, wenn man in einem kleinen Dorf lebt, wo jeder jeden kennt. Ich war allerdings schon immer naturgeil und habe dann mal einen Club besucht, um mich einfach auszutoben – und dann war´s passiert.  Ich habe, wie man so schön sagt, zwar kein Blut, dafür aber Schwänze und Muschis gelegt – und wenn man dann noch den richtigen Partner für den Job findet, ist es eigentlich zwingend gewesen, das Hobby zum Beruf zu machen.

Intimfreunde-Team:
Viele alte Bekannte und Freunde wird deine Arbeit sicherlich abgeschreckt haben, von der Familie möchte ich erst gar nicht reden. Wie haben Freunde und Bekannte reagiert als sie erfahren haben was du beruflich machst ?

Laureen Pink: Ich habe ja hier in Deutschland niemanden, worauf ich gezielt Rücksicht nehmen müsste. Mein Partner hat – sowohl in seinem privaten, wie auch familiären Umfeld von Anfang an voll mit offenen Karten gespielt, so dass es hier keine Überraschungen gab. Das wurde – selbst bei seinen Kindern – vielleicht nicht jubelnd aufgenommen, aber doch akzeptiert. Es ist immer gut, hier offen zu sein – denn dann nimmt man den ganzen Intrigen und dummen Gerede die Grundlage.  Es ist doch viel besser, wenn einer auf die Frage: “Pssst, muss Dir mal was erzählen“! mit: „und wo ist das Problem, weiß ich schon lange! „ antwortet. Ganz witzig ist, dass die konservativsten Freunde die ersten sind, die uns nach Veranstaltungen anrufen und ausfragen.

Intimfreunde-Team: Auch Frauen sind nicht allzeit bereit - wie bringst du dich für eine Amatuerfilmparty in Stimmung ?

Laureen Pink:
„Allzeit bereit“ ist natürlich relativ--- natürlich nicht. Sex ist auch in hohem Masse Kopfsache. Es ist natürlich gut, wenn man – wie ich – so naturgeil ist, dass man sich auf eine Party freut. Das ist dann schon „die halbe Miete“, wie man sagt. Und  die fehlenden Prozente kommen dann schon mit der Geilheit, wenn ich die ersten Schwänze vor mir sehe. Dann läuft es – im wahrsten Sinne des Wortes.

Intimfreunde-Team:
Stören dich die Kameras eher oder törnen sie zusätzlich an ?

Laureen Pink: Ich bin absolut kamerageil und zeigefreudig. Wenn eine Kamera an ist, werde ich noch geiler – und zeige gerne alles, was ich habe.  Ich hab auch schon bei einem Interview, wie dem hier, einfach meine Beine breit gemacht und mir dabei die Muschi bis zum abspritzen gebracht.  Der Reporter war so was von überrascht – aber das war sicher ein megageiles Interview und der Kameramann brauchte kein Stativ mehr! :=) Deshalb mache ich ja auch Filmpartys, wie die große Amateur-Filmparty am 4.9. in der Villa Illusion. (Webseite: www.Amateur-Filmparty.com)

Intimfreunde-Team:
Viele Frauen haben ein optisches Beuteschema, hast du auch eins oder ist dir die Optik völlig egal ?

Laureen Pink:
Optik ist zwar wichtig, bei den Partys aber nicht so wesentlich wie Hygiene. Wenn ein Mann geil ist und einen geilen, spritzfreudigen Schwanz hat, muss er kein Brad Pitt sein. Allerdings würde ich selbst den nicht ranlassen, wenn die Hygiene nicht stimmt.  Es hört sich vielleicht etwas despektierlich an – aber für mich ist der Schwanz und die Ficksahne entscheidend – es wäre auch nicht möglich, bei einem Gangbang jeden Gast individuell zu realisieren. Unabhängig davon bin ja auch aus diesem Grunde im Pornobiz und Partygeschäft und mache weniger bis kaum Privatdates – außer für ein paar liebe Stammgäste. Das ist mir einfach dann zu persönlich – und Escort mache ich deshalb überhaupt nicht. Für Essen gehen, Urlaub oder Theater habe ich meinen Mann – und das reicht mir völlig.

Intimfreunde-Team:
Vielleicht eine blöde Frage, aber für jemanden der diesen Beruf nicht ausübt interessant. Freust du dich auf deine Stammgäste ?

Laureen Pink:
Freuen ist relativ – natürlich gibt es Stammgäste, an die hat man gute Erinnerungen, höflich, kultiviert und geil. Das ist dann schon ok. Auch mein Mann hat ein gutes Verhältnis zu einigen von Ihnen und wer kann schon sagen, dass der eigene Mann ein gutes Verhältnis zu Männern hat, die dann seine Frau durchficken ? Genau das macht es aber aus – da wir den gleichen Job machen, verstehen wir das beide und wenn er Lust auf eine andere hat, kann er das genau so machen. Insofern ist das die perfekte Beziehung für mich. Aber wie weiter oben ja schon gesagt, ist das Thema Privatdates für mich ohnehin von untergeordneter Bedeutung.

Intimfreunde-Team: Quer durch Deutschland in die verschiedenen Clubs zu reisen bedeutet ein Leben aus dem Koffer. Das stelle ich mir persönlich sehr anstrengend vor. Wie gehst du damit um kaum Zeit für dein Privatleben zu haben ?

Laureen Pink:
Anstrengend ist das Leben sicherlich – aber das ist ein normaler Job als Verkäuferin an der Wursttheke auch. Das Autofahren nervt am meisten – weil ohne Auto geht es eben nicht, weil nicht jede Lokation leicht erreichbar ist und wir oft mehrere Termine verbinden. Da wir aber – wie bereits gesagt – alles gemeinsam machen, ist mein Mann immer dabei und dadurch haben wir wahrscheinlich ein intensiveres Privatleben, als mancher „Normalo“ und wir genießen auch das Zusammensein mit Kolleginnen und anderen Leuten aus der Branche. Da mein Mann ja Kameramann ist und dadurch auch x – Leute kennt, ist das immer ganz spannend.  So haben wir ja einen eigenen Stand in der Redlight-Area von BerlinIntim auf der Venus und werden auch auf der EXTASIA Ende November in der Schweiz sein. Das macht dann schon Spaß!

Intimfreunde-Team:
Je mehr Männer desto lieber ?

Laureen Pink:
Je mehr Männer, desto lieber? – Klares JA. Ich bin Schwanz und Spermageil und auf einer Party muss es richtig krachen. Ich hatte auf einer Filmparty einmal rd. 80 Sahneladungen im Gesicht, im Mund und auf den Titten – das war super geil – und ich hoffe, diese Zahl mal bei einem kommenden Event deutlich zu übertreffen. Ihr merkt also, dass ich Porno wirklich liebe und lebe – und es mehr ist, als nur ein Job.

Wir bedanken uns für das Interview bei Laureen Pink und treffen sie spätestens auf der Venus 2010 am Stand von BerlinIntim wieder. Wir freuen uns jetzt schon darauf.
Wer wissen möchte, wo man Laureen Pink treffen kann, der kann im Veranstaltungskalender auf der Seite von Laureen nachlesen.
Zusätzliche Informationen
Zuletzt geändert am: Dienstag, den 07. September 2010 um 09:39 Uhr

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